Polen: Warschau

Wenn man nach dem beschaulichen Breslau und dem historischen Krakau aus dem Warschauer Hauptbahnhof kommt, ist das zunächst ein Kulturschock. Eine so moderne Stadt mit vielen Wolkenkratzern hatte ich nicht erwartet. Neben moderner Architektur hat Warschau aber auch eine schöne Altstadt, die ebenso wie der Großteil der Stadt im 2. Weltkrieg vollständig zerstört, nach dem Krieg aber originalgetreu wiederaufgebaut wurde. Interessant ist auch der Stadtteil Praga, einstiger sozialer Brennpunkt mit hoher Krminalitätsrate. Mittlerweile ist er ein Stadtteil im Wandel und entwickelt sich zum Szeneviertel mit Kunst und Kultur. Fazit: Warschau ist eine sehenswerte Stadt mit vielen Facetten.

Polen: Krakau

Mein zweites Ziel, die Stadt Krakau, blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück. Von 1038 bis 1596 war sie die Hauptstadt Polens, was sich in prächtigen Bauten und Kirchen heute noch zeigt. Anders als Breslau und Warschau blieb sie im 2. Weltkrieg baulich weitgehend unzerstört. Doch menschlich erlitt die Stadt während der deutschen Besatzung von September 1939 bis Januar 1945 immense Verluste. Fast alle 65.000 Krakauer Jüdinnen und Juden, ein Viertel der Krakauer Bevölkerung, wurden ermordet. Aber auch viele polnische Intellektuelle wurden in Konzentrationslager verschleppt. Die jüdische Geschichte ist in Krakau durch das jüdische Viertel (Kazimierz) und der Holocaust durch das ehemalige Ghetto Krakau, Schindlers Fabrik und das nahegelegene Konzentrationslager Auschwitz besonders präsent. Sehenswert sind aber auch die Alttadt und der Wawel-Hügel mit Burg, Kathedrale und Drache...

Polen: Breslau

Ich erkunde und erlebe im Urlaub gern fremde Städte. Normalerweise ist mein Ziel dabei eine Stadt, von der aus ich dann auch Ausflüge in die Umgebung mache. Mein Sommerurlaub 2023 war etwas anders: drei polnische Städte (Breslau, Krakau und Warschau) in zehn Tagen!

Mein erstes Ziel war Breslau mit einer eindrucksvollen Altstadt, spannender Zwergernsuche, architektonischen Visionen und einem Zoobesuch.

Stockholm: Skeppsholmen

Skeppsholmen ist nur eine kleine Insel, aber sie hat mir so gut gefallen, dass sie einen eigenen Beitrag verdient hat. Sie liegt zwischen der Altstadt und Djurgården. Erreichbar ist sie über die Personenfähre, die auch nach Djurgården fährt, oder über die bekannte Brücke mit den goldenen Kronen gegenüber des Schlosses.

Stockholm: Djurgården

Djurgården ist, wenig überraschend, ebenfalls eine Stockholmer Insel. Und nach meiner ganz persönlichen Meinung eine der schönsten und interessantesten. Übersetzt heißt es Tiergarten, was aber nichts mit dem Schutz von und der Begegnung mit Tieren zu tun hatte - außer man versteht unter Begegnung das Jagen. Bis 1809 war es nämlich das Jagdrevier der Königsfamilien und ihrer Gäste. Dieser Charakter hat sich seitdem deutlich gewandelt. Mit dem Vergnügungspark Gröna Lund, dem Freilichtmuseum Skansen und dem ABBA Museum bietet es interessante Erlebnisse inmitten der schönen Natur.

Stockholm: Die Altstadt

Stockholm befindet sich an der Ostsee und im westlichen Teil im Mälaren, dem drittgrößten See Schwedens, der sich circa 120 km ins Landesinnere erstreckt. Die Stadt liegt auf über 14 Inseln, die durch mehr als 50 Brücken verbunden sind. Und so hat man fast von überall Blick aufs Wasser, auf gegenüberliegende Inseln/Stadtteile mit schönen Häusern und Kirche, auf Boote, und auf ganz viel Natur und Grün. Ich habe irgendwo gelesen, dass das Stadtgebiet von Stockholm zu 30 % aus Wasser, zu 30 % aus Grünflächen und zu 40 % aus Bebauung besteht. Eine lebens- und besuchenswerte Stadt!

Egal, was man sich sonst anschaut - ein Muss ist auf jeden Fall die Altstadt auf den Inseln Gamla Stan, Helgeandsholmen (mit dem Reichstagsgebäude) und Riddarholmen.

Theater im Schaufenster

Das Brandenburger Tor in Potsdam fotogerofaiert duch die Wasserfontäne des Springbrunnes auf dem Luisenplatz. Auf der Umrandung des Springbrunnes sitzen einige Menschen.

Mit einer ungewöhnlichen Aktion machte das Hans Otto Theater am Samstag auf sich und das Programm ab Herbst aufmerksam. In und vor verschiedenen Schaufenstern der Fußgängerzone in Potsdam stellten die Schauspielerinnen und Schauspieler einzelne Szenen dar. So konnte man einkaufen, bummeln und immer mal wieder stehenbleiben und sich unterhalten und inspirieren lassen. Klasse Idee, diese Schauspielfenster!

Bunker in Brandenburg

Bunker- und Bücherstadt. Das klingt interessant, oder? Folgt mir daher nach Wünsdorf-Waldstadt, wo euch ein Lost Place und jede Menge Geschichte erwarten.

Brandenburg in Brandenburg

Ein Fluß, auf dem mehrere Schiffe und Boote fahren. Auf der anderen Seite eine Kirche. Daneben Bäume und davor eine breite Uferpromenade. Auf der Seite, von wo das Foto aufgenommen wurde, ein von einem niedrigen Metallzaun umgebenes Beet mt niedrigen Büschen. Davor führen breite Stufen zum Wasser hinab, auf denen Menschen sitzen. Unten am Wasser mehrere Enten und ein stehendes Kind. Rechts ist ein Teil eines Kinderwagens zu sehen.

Das Bundesland Brandenburg ist (hoffentlich) den meisten bekannt. Aber die Stadt Brandenburg wahrscheinlich nur wenigen. Völlig unverdient, und daher will ich das jetzt ändern...
1157 eroberte Albrecht der Bär die slawische Burg Brandenburg. Das eroberte Gebiet, das sich in den Folgejahren deutlich vergrößerte, bekam den Namen Mark Brandenburg. An der Stelle der Burg wurde der Dom St. Peter und Paul errichtet. Westlich und östlich der Havel bildeten sich zwei Städte: die alte Stadt Brandenburg (1170 erstmals urkundlich erwähnt) und die neue Stadt Brandenburg. Wobei "neu" relativ ist; die Neustadt wurde 1196 das erste Mal erwähnt. Beide Städte hatten eigene Ratsherren, Märkte, Befestigungen und Kirchen. Sie waren als Hansestädte wirtschaftlich erfolgreich und blieben bis ins 15. Jahrhundert hinein die wichtigsten Orte der Mark Brandenburg.

Malta: Die kleine Schwester Gozo

Blaues Wasser.Unten rechts ist ein Teil des Bugs eines großen Schiffes zu sehen. Das Deck ist hellblau. Im oberen Teil des Gebäudes eine Ortschaft, die sich auf die Felsen und Hügel erstreckt. Die meisten Häuser sind niedrig. Rechts oben ist aber ein modernes, langgestrecktes Gebäude zu sehen. Links davon zwei große Kirchen.

War ich jetzt eigentlich in Malta (also dem Land) oder auf Malta (also der Insel)? An meinem letzten Urlaubstag war es klar: ich war in Malta und auf Gozo. Das maltesische Archipel besteht nämlich aus mehreren Inseln, von denen drei bewohnt sind (neben Malta und Gozo noch Comino).